Haussanierung mit dem Energieausweis

Auch wenn die Preise für Öl und Energie in der letzten Zeit eine Art Mini-Crash erlebten, so steigen die Kosten für Energie bereits wieder. Daher wird die benötigte Energie, die eigenen vier Wände zu versorgen, immer teurer. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen, wo Energie gespart werden kann. Doch bevor Sie die nötigen Maßnahmen ergreifen werden, sollten Fachleute die Bausubstanz professionell bewerten. Genau dazu gibt es den bundesweit eingeführten Energieausweis. Er ist dafür da, die energetischen Stärken und Schwachstellen von Immobilien aufzuzeigen.

Was genau ist der Energieausweis?

Sie möchten wissen, wie die Bausubstanz Ihrer Immobilie energetisch zu beurteilen ist? Der Energieausweis soll es möglich machen. Allerdings ist er eine vielschichtigere und teilweise anspruchsvollere Angelegenheit, als man sich wünschen würde.
Die Grundlage des Energieausweises bildet der jeweilige Energieverbrauch, über das gesamte Jahr gerechnet. Das gilt jedoch nur für Häuser, die die Wärmeschutzverordnung vom 1. November 1977 einhalten. Ist dies nicht der Fall, wird der Energiebedarf herangezogen. Aufgezeichnet werden darf dabei ausschließlich der witterungsbereinigte Energieverbrauch bzw. -bedarf: Spezifische Besonderheiten einer bestimmten Region sollen nicht ins Gewicht fallen.

Und wer ist befugt, einen solchen Energieausweis auszustellen? Unter anderem Hochschulabsolventen aus unterschiedlichen Bereichen des Hausbaus sowie staatlich anerkannte oder auch geprüfte Techniker.

Praktisch aber kompliziert

Zwar loben Fachleute die Vorzüge, die der Energieausweis mit sich bringt. Doch immer häufiger wird auch Kritik laut. Der Grund: Es konnte weder die gewünschte Transparenz des Errechnungsprozesses noch die Benutzerfreundlichkeit des Ausweises selbst erreicht werden. Besonders Laien finden sich in den zahlreichen Zahlen und Angaben nicht zurecht und verlieren allzu schnell die Übersicht. Doch gerade für sie, die Hauseigentümer, also für jedermann, war der Energieausweis gedacht: Sie sollten präzise einschätzen können, wie es um die Energiebilanz der eigenen vier Wände bestellt ist.
Der Energieausweis ist übrigens durchaus keine rein deutsche Angelegenheit. Die dementsprechenden Richtlinien legt die Europäische Union fest. Und auch im Jahr 2013 wird sie wieder einige Änderungen vornehmen, die teilweise tief greifen und Abhilfe bei einer Vielzahl der aktuell vorherrschenden Probleme schaffen sollen.

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